Broschüren-Neuauflage: Die Radikaloperation der Prostata beim Prostatakarzinom

Bereits in der sechsten Auflage der Broschüre stellen die Autoren die radikale Prostatektomie genau dar, die häufigste Operation bei Prostatakrebs, samt möglicher Risiken und Folgen.

Die radikale Prostatektomie ist eine der Möglichkeiten, Prostatakrebs zu behandeln (Näheres in der Rubrik „Therapie bei Prostatakrebs“ unter radikale Prostatektomie). Dieses Thema haben die drei Urologen der Universitäten Münster und Witten/Herdecke – G. Pühse, L. Hertle und S. Roth – in ihrem Leitfaden für Patienten ausführlich, verständlich und mit zahlreichen Bildern anschaulich aufbereitet.

Den ersten Abschnitt bilden Erläuterungen zur Diagnosestellung mithilfe der Voruntersuchungen, der PSA-Wert Messung und der Prostatabiopsie. Denn diese sind wichtig für die Bestimmung der Tumorausbreitung und damit für die Planung der Operation. Danach findet sich eine genaue Beschreibung der Operation und der ersten Tage danach.

Besonders ausführlich ist die Darstellung möglicher allgemeiner und spezieller Risiken der Operation, beispielsweise unwillkürlicher Urinverlust (Harninkontinenz) und die Beeinträchtigung der Erektion (erektile Dysfunktion). Dabei wird erklärt, warum diese entstehen können und wie sie sich behandeln lassen.

Ein weiteres Hauptthema sind Sonderfälle, die zum Beispiel erst während oder nach der Operation erkannt werden: Der Befall von Lymphknoten und der Tumordurchbruch durch die Prostatakapsel. Ihr Einfluss auf den Operationsverlauf und die in diesen Fällen möglichen Therapiemethoden werden genau erläutert, insbesondere die Hormontherapie.

Hinweise zur Tumornachsorge runden die Broschüre ab. Sie können sie hier online lesen, zum Ausdrucken herunterladen oder kostenlos anfordern.

Zuletzt aktualisiert: 17.09.2019